Horus Publications

The History Information Paper

28. März 2012
von admin
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Pharmazie im heutigen Ägypten

Hatschepsut war eine Pharaonin, die vor 3500 Jahren lebte. Man meint gesund und ohne größere Krankheiten herrschte sie über zwanzig Jahre lang über Ägypten. Nun stellten Ägyptologen und Pharmazeuten in Bonn fest, dass die Pharaonin womöglich an einer juckenden Hautkrankheit, vielleicht sogar an der ererbten Schuppenflechte, litt. Herausgefunden wurde dies über ein kleines Fläschchen, das sich in ihrem Grab befand. Beim näheren Überprüfen stellte sich heraus, dass das Fläschchen kein Parfüm sondern als eine Medizin enthielt. Drei Komponentengruppen wurden dort gefunden: Palmöl, Kohlenwasserstoff und Ester (Omega-Drei-Fettsäure) sowie Teerbestandteile.

 

Damit ist nur das bewiesen, was die alten Griechen schon wussten. Dass die Ärzte über eine große Heilkunst verfügten, dass auch früher schon Apotheker aus pflanzlichen und tierischen Stoffen Medizin herstellten, die damalige Krankheiten wie ungewollte Schwangerschaft, Artheriosklerose oder auch zur Kühlung des Körpers oder des Herzens, wie man es früher nannte, heilen sollten. Heilmittel wurden verwendet, die aus Honig, Öle, Myrrhe, Weihrauch, Sellerie, Koriander und süßem Bier bestanden.

 

Heute ist die Pharmazie in Ägypten nicht mehr so bekannt wie in den europäischen Ländern. Aber es zeigt sich eine deutliche Tendenz zur positiven Entwicklung. Man will sich auf dem Markt wieder bekannt, womöglich unentbehrlich machen. In diesem Jahr findet der 58. IPSF World Congress vom 1. August bis zum 11. August 2012 in Ägypten statt. Über 500 Studenten aus mehr als 50 Ländern nehmen an diesem Kongress statt, um sich über ihr Studium, der Pharmazie sowie Gesundheitsthemen zu unterhalten. Neben der Generalversammlung und Workshops werden noch zwei Symposien zu unterschiedlichen Themen angeboten. Damit werden sich vermutlich auch die beruflichen Chancen auf dem ägyptischen Markt für Pharmajobs erhöhen.

 

Das Renomé der Pharmazie hält sich in Ägypten allerdings noch in Grenzen. Zwar werben die Apotheken für ihren seit Jahrhunderten guten Ruf. Spielt doch die Altägyptische Medizin noch immer eine große Rolle. Dennoch ist eine gewisse Skepsis geboten. Zwar sind die Medikamente dort günstiger zu haben als in Deutschland. Aber trotz allem sollte auf Empfehlung verschiedener Ratgeber auf die Verpackung geachtet werden, und nur die Dosierung eingenommen werden, die auch vorgeschrieben ist. Bei Zweifel sollte man sich guten Rat bei ägyptischen Freunden holen.

Bei aller Vorsicht ist zu vermuten, dass durch den Kongress sich das Bekanntheitsgrad erhöhen wird. Man wird dem ägyptischen Markt nicht mehr misstrauisch begegnen. Für Vertrauen zu werben wird eine große Aufgabe sein.

23. Januar 2012
von admin
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Der Mythos von der geflügelten Scheibe

Im Jahre 363 der Regentschaft von Re-Harachte auf Erden begab es sich, dass der Gott mit einer mächtigen Armee in Nubien weilte. Seth der Böse hatte sich gegen ihn aufgelehnt, denn Re war schon in fortgeschrittenen Jahren und Seth war gerissener und heimtückischer als alle anderen Geschöpfe. Er war es gewesen, der seinen Zwillingsbruder, den großen, guten König Osiris, erschlagen hatte. Und aus diesem Grund trachtete ihm Horus, der Bruder des Osiris, nach dem Leben.

So schiffte sich Re mit Streitwagen, Reitern und Fußsoldaten auf dem Großen Fluss ein und kam nach Edfû, wo Horus von Edfû zu ihm kam.

„Oh Re“, sprach Horus, „groß sind Deine Feinde und tückische Pläne hecken sie gegen Euch aus!“

„Mein Sohn“, erwiderte Re, „rüste Dich und ziehe gegen meine Feinde, töte sie rasch.“

Daraufhin suchte Horus die Unterstützung des Gottes Thot, dem Meister der Zauberkünste. Auf dessen Rat verwandelte er sich in eine große Sonnenscheibe, mit strahlenden Flügeln zu beiden Seiten. Er flog direkt zur Sonne empor und blickte so wild auf seine und Res Feinde hinab, dass diesen Hören und Sehen verging. Jeder Mann hielt seinen Nächsten für einen Fremden und es erhob sich ein Schrei, der Feind sei über sie gekommen. Jeder richtete seine Waffe gegen jeden, die Mehrzahl wurde erschlagen und die Handvoll der Überlebenden zerstreute sich. Und Horus schwebte noch eine Weile über dem Schlachtfeld und hoffte, Seth zu entdecken, doch der Erzfeind war nicht da. Er verbarg sich im Nordland.

Dann kehrte Horus zu Re zurück, der ihn gütig umarmte. Und Horus brachte Re und die Göttin Astarte zum Schlachtfeld, das mit Leichen übersät war.

Re, der König der Götter sprach zu seinem Gefolge: „Kommt, wir wollen zum Nil ziehen, denn unsere Feinde sind getötet.“ Doch Seth hatte noch immer ein großes Gefolge und er befahl einigen seiner Verbündeten, sich in Krokodile und Flusspferde zu verwandeln, um die Reisenden in der göttlichen Barke zu verschlingen, unverwundbar durch ihre feste Haut. Thot hatte jedoch seine Schmiede versammelt, sie fertigten sich Harpunen, die Thot mit einem mächtigen Zauber versah. Er sprach auch die Formel aus dem Totenbuch. Als nun die wilden Tiere auf dem Fluss angriffen, war der Gott gewappnet; viele wurden von den magischen Waffen durchbohrt und starben, die übrigen flohen. Horus verfolgte die Flüchtenden und holte sie schließlich ein. Es folgte eine schwere Schlacht, in der Seths Anhänger erneut überwältigt wurden. Re wünschte, im Gedenken an diesen Sieg einen Schrein mit seinem Bildnis darin zu errichten. Doch im Südland trafen sie ein weiteres Mal aufeinander, ehe Seths Anhänger völlig vernichtet waren.

Hier noch ein paar Links:

- Elektromechanische Versuche mit der Disk wurden hier durchgeführt

- Der Mythos